Dienstag, 11. April 2017

Hochfrühling

ist es, wenn Forsythie und Buschwindröschen blühen. Die Forsythien haben bis auf einen Strauch, der eingequetscht zwischen einer Thuja und einem Virburnum steht, meinen Garten verlassen. An ihrer Stelle kann sich jetzt Cornus mas im Garten breit machen. Blüht auch gelb, bisschen eher und nicht ganz so quietsch , bietet dafür im Gegensatz zur Forsythie den Bienen noch jede Menge Nahrung und mir dann im Herbst die Kornelkirschen. Sozusagen eine Winwin-Situation, außer für die Forsythie.

Bei dem warmen Wetter zur Zeit geht alles rasend schnell.
Meine Lieblingsfrühjahrsblume ist schon fast verblüht. Hinter ihr, Heinz, der alte Seidenhuhnhahn, der lieber mir gelangweilt beim Fotografieren und Arbeiten zusieht. Seine Hennen sind alle am Brüten und verlassen das Nest nicht. (Einfach kein Timing diese Hühner, jetzt wo die Stallpflicht aufgehoben ist, hocken sie freiwillig drinnen.)

Sanguinaria canadensis

Die Epimediums legen auch los. Hier mal wieder eine namenlose Variante, die wunderbar mit dem Austrieb von Aruncus 'Horatio' harmoniert.


Neben einigen namenlosen Bergenien macht 'Frau Holle' mit weißen Blüten auf sich aufmerksam. Für den abgefressenen Blattrand sorgt der Dickmaulrüssler. Manchmal muss frau für einen naturnahen Garten Abstriche machen. Ich hoffe, das die Hühner nach ihrem Brutgeschäft dem Rüssler wieder mehr Einhalt gebieten.
Bergenia 'Frau Holle'




Einen schönen Blattaustrieb zeigt auch Caragena jubata, der Mähnenerbsenstrauch.


 

Und last but not least, die Säulenvase steht wieder gerade, nachdem sie im Winter leicht die Haltung verlor.